Über mich
Ich beschäftige mich seit Jahrzehnten mit Bewusstsein, Wahrnehmung und inneren Modellen aus einer analytischen Perspektive.
Dieses Projekt ist nicht plötzlich entstanden. Es ist das Ergebnis einer langen Kette von Ereignissen die vor über 30 Jahren ihren Anfang nahmen.
Zu einer Zeit, in der ich vieles von dem, was ich innerlich erlebte, noch nicht benennen konnte. Es gab für viele dieser Themen weder passende Worte noch einen wissenschaftlichen Rahmen, der mir geholfen hätte, sie einzuordnen.
Daher möchte ich einen Ort schaffen für Menschen, die sich mit tiefen Fragen des eigenen Erlebens beschäftigen und nach Orientierung suchen, wo es oft keine einfachen Antworten gibt.
Mein Steckbrief
INTJ-A und Six-Sigma
Als voll ausgebildeter Six-Sigma Prozessanalyst habe ich mich entschieden, meine analytischen Fähigkeiten gezielt auf die Prozesse der menschlichen Innenwelt anzuwenden.

Architektur der Innenwelt
Mein Zugang entsteht nicht aus der klassischen Psychologie, sondern aus einer anderen Richtung: aus bewusster Innenweltbeobachtung, Prozessanalyse und strukturellem Denken.
Gleichzeitig habe ich mich über viele Jahre intensiv mit psychologischen, neurowissenschaftlichen und philosophischen Perspektiven auf Bewusstsein, Wahrnehmung und Selbstmodellierung beschäftigt. Diese Modelle helfen mir, innere Erfahrungen nicht isoliert zu betrachten, sondern sie in einen größeren Zusammenhang einzuordnen.
Als Six-Sigma-ausgebildeter Prozessanalyst bin ich darin geschult, komplexe Abläufe zu erkennen, Muster sichtbar zu machen und Systeme nachvollziehbar zu strukturieren. Diese Fähigkeit verbinde ich mit einem langjährigen, bewussten Zugang zur eigenen Innenwelt.
So entsteht ein Blick auf innere Prozesse, der weder rein theoretisch noch rein emotional ist. Ich betrachte Wahrnehmung, Gedanken, innere Bilder, Selbstmodelle und Bewusstseinszustände als Strukturen, die beobachtet, beschrieben und besser verstanden werden können.
In diesem Sinne verstehe ich mich als Architekt der Innenwelt: nicht, weil ich anderen Menschen ihre Innenwelt erklären will, sondern weil ich versuche, innere Räume, Muster und Prozesse so sichtbar zu machen, dass sie bewusster betreten und verstanden werden können.
Eine Karte der Innenwelt
Aus meiner langjährigen Innenweltbeobachtung entstand der Versuch, eine Art Karte der Innenwelt zu entwickeln: ein strukturiertes Modell dafür, wie Wahrnehmung, Selbstbilder, innere Muster, Bewusstseinszustände und persönliche Entwicklung miteinander verbunden sind.
Dafür habe ich das MCA geschaffen das Meta Consciousness Archive. Es ist eine KI-gestützte Wissens- und Analysestruktur, die wissenschaftliche Modelle, philosophische Perspektiven und eigene Innenwelt-Erfahrungen miteinander in Beziehung setzt.
Das MCA ist damit mehr als eine Sammlung von Informationen. Es bildet die methodische Grundlage dieses Projekts und dient als Referenzsystem, um komplexe Prozesse der Innenwelt präziser zu analysieren, einzuordnen und verständlich zu machen.
Die Inhalte von Selbstmodell.de entstehen deshalb nicht aus reiner Theorie. Sie beruhen in erster Linie auf eigener Innenwelt-Erfahrung und werden anschließend im wissenschaftlichen Kontext betrachtet, geprüft und reflektiert.

Woher kommen all die Informationen?
Für die wenigen die es wirklich Wissen wollen
Bereits als Kind entwickelte ich die Fähigkeit, komplexe innere Welten zu erschaffen und mich intensiv mit abstrakten Zusammenhängen zu beschäftigen. Mit 17 Jahren begann ich, mich eigenständig mit den Werken Einsteins und den Grundlagen der Quantenmechanik auseinanderzusetzen.
Mein 17. Lebensjahr war von Erfahrungen und Ereignissen geprägt, die für mich bis heute schwer zu erklären sind. Rückblickend begann in dieser Zeit ganz offensichtlich eine Reise, die mich viele Jahre später zu Selbstmodell.de geführt hat.
In meinen Zwanzigern rückten Themen wie Stringtheorie, Astrophysik und die großen Fragen nach Raum, Zeit und Wirklichkeit stärker in den Vordergrund. In meinen Dreißigern verlagerte sich mein Fokus zunehmend nach innen. Der Zugang zu meiner eigenen Innenwelt wurde intensiver, stabiler und differenzierter. Außergewöhnliche Erfahrungen in klaren Wachzuständen sowie das Modellieren komplexer innerer Simulationen führten dazu, dass ich begann, diese Innenwelt systematisch zu erforschen ohne dafür spezielle Techniken erlernt zu haben.
In den folgenden Jahren untersuchte ich die Mechanismen innerer Wahrnehmung, die Möglichkeiten bewusster Steuerung und die Grenzen dessen, was im eigenen Erleben zugänglich ist. Schritt für Schritt erweiterte sich die Tiefe dieser inneren Arbeit, bis sie mich an einen Punkt führte, den ich nur vorsichtig als minimalstes mögliches Erleben beschreiben kann einen Bereich, für den mir bis heute kaum angemessene Worte zur Verfügung stehen.
Um diese Erfahrungen stabil einordnen zu können, wählte ich die Wissenschaft als Fundament meiner Aufarbeitung. Das bedeutet nicht, dass Wissenschaft für mich über allem steht. Sie ist vielmehr mein Begleiter, mein Prüfrahmen und mein Anker, damit Tiefe nicht zur Beliebigkeit wird und innere Erfahrung nicht mit endgültiger Wahrheit verwechselt wird.
Die Inhalte dieses Projekts sind daher bewusst subjektiv geprägt, werden jedoch in einem wissenschaftlich orientierten Rahmen betrachtet und dargestellt. Mein Ziel ist es, innere Erfahrung, Selbstmodell, Bewusstsein und persönliche Entwicklung so zu beschreiben, dass Tiefe möglich bleibt, ohne den Boden der Klarheit zu verlieren.
Ich nutze die Wissenschaft nicht, um meine Erfahrungen zu ersetzen oder nachträglich zu konstruieren, sondern um sie klarer einordnen zu können. Sie dient mir als Anker, Prüfrahmen und Orientierung, damit subjektive Tiefe nicht beliebig wird und innere Erfahrung nicht vorschnell mit objektiver Wahrheit verwechselt wird.
